Über die Zeitschrift

Ziele und Themen der Zeitschrift

Die Zeitschrift „Lětopis“ veröffentlicht wissenschaftliche Aufsätze über sorbische Sprache, Kultur und Geschichte sowie zur vergleichenden Minderheitenforschung und Rezensionen von Arbeiten, in denen die genannten Themengebiete behandelt werden. Die Zeitschrift richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren Fachgebieten oder interdisziplinär Forschungen mit Bezug auf die Sorben durchführen oder forschungsrelevante Informationen suchen.


Schlüsselwörter: Sorabistik, Obersorbisch, Niedersorbisch, Slawische Sprachen, Minderheitenforschung


Als interdisziplinäres Periodikum der sorabistischen und geisteswissenschaftlichen Forschung wird vom Sorbischen Institut die 1952 gegründete Zeitschrift „Lětopis“ herausgegeben, seit 2023 online im Open Access und mit dem Untertitel „Zeitschrift für Sorabistik und vergleichende Minderheitenforschung“. Akzeptierte Artikel erscheinen primär online, zusätzlich werden sie im Rahmen eines Jahresbandes im Druck veröffentlicht. 

Publikationssprachen sind Niedersorbisch, Obersorbisch, Deutsch, Englisch sowie weitere slawische Sprachen, vorzugsweise Polnisch, Tschechisch oder Russisch.

Open Access

Der „Lětopis“ ist eine Diamond Open Access (Diamond OA) Zeitschrift. Das bedeutet: Sie ist kostenlos zugänglich und es fallen keine Publikationsgebühren an – keine APCs, keine Page Charges, keine Colour Charges, etc. Alle Inhalte sind unmittelbar nach der Veröffentlichung frei zugänglich. Die Zeitschrift ist gemeinschaftlich organisiert, akademisch getragen und nicht kommerziell. Sämtliches Material wird unter einer von den Autorinnen und Autoren gewählten CC-Lizenz veröffentlicht, wobei die Autorinnen und Autoren das Urheberrecht behalten.

Veröffentlichungen erfolgen unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Sollten Sie als Autorin/Autor eine andere Lizenz wünschen, klären Sie bitte mit der Redaktion, ob dies möglich ist. Bitte beachten Sie, dass Bilder und Grafiken in Ihren Texten nur veröffentlicht werden können, wenn Sie als Autor über das Urheberrecht daran verfügen oder es übertragen bekommen haben. 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch die Selbstarchivierung im Lětopis veröffentlichter Texte durch die Autoren zulässig ist. Autorinnen und Autoren können ihre Artikel selbst archivieren und in Repositorien wie arXiv, PubMed Central oder institutionellen Repositorien hinterlegen.

Publikationsethik und Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Die Zeitschrift „Lětopis“ verpflichtet sich, höchste Standards der Publikationsethik einzuhalten. Sie hält sich an die COPE-Guidelines. Hinsichtlich der Autorschaft und Originalität entsprechen die eingereichten Arbeiten den Empfehlungen der DFG zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Der „Lětopis“ veröffentlicht Arbeiten, die noch nicht an anderer Stelle erschienen sind. Um die sorbischen Wissenschaftssprachen zu fördern, erscheinen Übersetzungen ins Nieder- und Obersorbische. Sie sind explizit als solche gekennzeichnet.

Peer Review-Verfahren

Alle Texte des Lětopis werden durch einen zuständigen Fachredakteur, die Redaktionsassistenz sowie den Chefredakteur redaktionell bearbeitet und geprüft.

Voraussetzung für die Veröffentlichung eines Textes in der Rubrik „Artikel & Abhandlungen“ des Lětopis ist die positive Begutachtung im Peer-Review, das im double-anonymized-Verfahren durchgeführt wird. Für den Begutachtungs­prozess wählt die Redaktion des Lětopis externe Fachkolleginnen und Fachkollegen aus. In Ausnahmefällen (z. B. aus sprachlichen Gründen, wenn es um die Prüfung von Texten in nieder- oder obersorbischer Sprache geht) können Kolleginnen und Kollegen des Sorbischen Instituts zum Peer-Review bestimmt werden, die nicht der Redaktion des Lětopis angehören. Die Redaktion des Lětopis beachtet bei der Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter die Befangenheitsregeln der DFG und schließt Personen, die nach ihrem Kenntnisstand befangen sein könnten, vom Begutachtungsprozess aus. 

Daneben gibt es die Rubrik „Materialien“ (z. B. für kommentierte Publikationen von Dokumenten). Sie unterliegen dem Peer-Review-Verfahren unter Beteiligung externer Gutachter nicht; Ausnahmen werden gesondert vermerkt. In den sonstigen Rubriken der Zeitschrift (Jubiläum, Nachruf, Rezension, Buchempfehlung, Konferenzbericht) findet kein Peer Review statt.

Die Redaktion sichert zu, bei Bedarf Korrekturen, Richtigstellungen, Widerrufe und Entschuldigungen zu veröffentlichen.